Seit Anfang August läuft alles eher mäßig. Gerade so, dass ich meinen Alltag meistern kann, aber definitiv zu wenig für mein Leben. Arbeit klappt, aber sonst auch nicht viel. Ich habe das Gefühl, für jede Sonderaktivität den doppelten Preis zurückzuzahlen. Meine Tage sind so anstrengend, dass eine Woche sich wie ein Monat anfühlt. Und wenn ich den Mittwoch geschafft habe, wünsche ich mir das Wochenende herbei. Prima wäre es, wenn die Arbeitswoche schon am Dienstag vorbei wäre. Also eine Zwei-Tage-Woche wäre wirklich perfekt.
Am Montag vor einer Woche war der erste wirklich gute Tag. Nach der Arbeit hatte ich noch Energie für Freizeit. Das war echt toll. Allerdings weiß ich nicht mehr, was ich mit meiner Zeit angefangen habe. Wirklich blöd.
Seit letztem Mittwoch geht es mir schlecht. Den Arbeitstag habe ich nur mit sehr viel Körperbeherrschung und einigen Qualen geschafft. Auch die Schmerztabletten helfen da nur wenig. Seitdem liege ich wieder auf meinem Sofa. Die eine oder andere Träne habe ich verdrückt. Es macht mich immer wieder traurig, mich so zu fühlen. Es ist echt ein ätzendes Gefühl, so gar keinen Einfluss auf diese körperlichen Ereignisse nehmen zu können. Man erliegt sich selbst.
Heute kann ich vom Sofa aus meinen Blog etwas pflegen, und das macht mich etwas zufrieden.
Aber jeder Schmerz erzeugt immer wieder ein Gefühl von Angst. Wie lange wird es dauern? Wie schlimm wird es werden? Muss ich ins Krankenhaus? Sofort dreht sich dieses Gedankenkarussell. Aber ich kann euch beruhigen: Es wird nicht ewig dauern. Es wird gerade nicht schlimmer. Ich muss nicht ins Krankenhaus.
Aber ich werde mich auch nicht gegen die Felsen werfen!!! Es gibt andere Dinge, die ich werfen kann:
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meine Decke auf mich drauf
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eine DVD in das Abspielgerät
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einen Blick in ein Buch
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und mich ins Bett!
Gute Nacht da draußen!
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