Mein schlecht fotografiertes Bild zeigt eine Werbung einer Versandapotheke.
Ich war etwas schockiert.
Gesundheit bezahlbar machen? Obwohl ich sie nicht kaufen kann?
Da ist bei mir also der Zug schon abgefahren.
Und ich möchte meine Wut über solche Dinge etwas konstruktiver nutzen – und für Apotheken werben:
Liebe Leute, geht in die Apotheke um die Ecke!
Es gibt nichts Besseres als die Dienstleistung vor Ort. Gleichzeitig sichert ihr Arbeitsplätze und erhaltet die Infrastruktur an eurem Wohnort.
Ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Apotheke betrete und man mir schon freudig ein „Hallo Frau Jen Nifer!“ entgegenruft.
Ich finde es wichtig, dass ich immer auf ungünstige Medikamentenkombinationen hingewiesen werde – immer mit den Worten:
„Ich weiß, Frau Jen Nifer, Sie wissen das, aber ich muss und möchte Ihnen den Hinweis geben, dass […]“
Fachleute, die im Blick haben, was ich wann und wie einnehme, mit mir sprechen und Alternativen finden – das kann kein Versandhaus im Netz!
Es gab bei einem Medikament schon einmal Lieferschwierigkeiten, weil der Hersteller nicht produzierte. Meine Apothekerin hat sich automatisch mit anderen Apotheken in Verbindung gesetzt und meine medikamentöse Versorgung gesichert.
Ich weiß auch – und habe es erlebt –, dass es bei den Apotheken vor Ort qualitative Unterschiede gibt. Probiert es aus, lasst euch beraten!
Ihr könnt selbst wählen, wem ihr euer Geld und eure Rezepte gebt und wem ihr eure Gesundheit anvertraut.
Meine Apotheke ist die Goten-Apotheke!
Ich danke dem gesamten Team für die gute Beratung, die freundliche Begrüßung, den Service und das scheinbar selbstverständliche Engagement für ihre Kunden und Patienten.
Oft gibt es nicht viel, was man mir an schweren Tagen Gutes geben kann. Aber es macht schon einiges in meinem Leben leichter, wenn meine Medikamentenversorgung gesichert ist.

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