Beexit – für mich?

Ein Beexit ist das mögliche Ausscheiden von Behceterkrankten aus der „Behcetzone“. Vorteile wurden diskutiert, Nachteile konnten keine gefunden werden.

Die schlechte körperliche Entwicklung der Betroffenen führt oft zu einer inneren Abwertung der eigenen Person. Diese negative Entwicklung kann sich in physischen, psychischen und sogar wirtschaftlichen Einbußen äußern. Es entstehen soziale und ökonomische Kosten, die die Betroffenen alleine nicht bewältigen können.

Auch eine externe Abwertung tritt auf: Ausschluss aus sozialen Gruppen, Vorenthalten von Informationen und anderen lebensrelevanten Themen sowie das Infragestellen einzelner Symptome.

Zu den Auswirkungen gehört unter anderem die Entzündung (Inflammation), die durch verschiedene Substanzen bekämpft oder sogar begünstigt werden kann. Die konkreten Folgen des Verbleibs in der „Behcetzone“ lassen sich kaum quantifizieren.

Vom Verbleib in dieser Zone wird dringend abgeraten – ein Beexit wird unbedingt empfohlen.

Leider ist bislang nicht bekannt, wie ein Beexit eingeleitet werden kann. Somit bleibt es ein hypothetisches Konstrukt, das vermutlich niemals Anwendung finden wird. Es wird empfohlen, die Steigerung des Eigenwertes um mehrere Prozentpunkte eigenständig vorzunehmen und gegebenenfalls das Absenken des Renteneintrittsalters anzustreben. Das könnte den Betroffenen einen Ausgleich schaffen. Aber auch diese Maßnahmen erfordern von den Betroffenen ein hohes Maß an individueller Leistungsfähigkeit, über die sie in der Regel nicht mehr verfügen.

Was bleibt unterm Strich?

Behcet haben lohnt sich nicht!

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