Derzeit gilt es abzuwägen, welche Medikamente nun wirklich notwendig sind und welche nicht. Grundsätzlich gelten folgende Regeln:
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Drei Ärzte, drei Ideen
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Versuch macht klug
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Der eigenen Intuition folgen
Zu 1:
Das liegt ja wohl auf der Hand, dass es für einen komplexen menschlichen Körper keine 08/15-Lösung gibt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Da niemand genau weiß, wie der Körper reagiert, gibt es keine einzig richtige Lösung. Insofern gibt es auch keine falsche Lösung.
Zu 2:
Wenn man die Risiken abwägt, ist das wohl die beste Methode. Empfehlenswert ist es jedoch, die Risiken mit den Ärzten abzusprechen. Und eine gewisse Risikobereitschaft ist unbedingt erforderlich!
Zu 3:
Habe ich nicht. Ich bin kein Mensch, der klare Intuitionen hat, ich habe kein Bauchgefühl. Also, ich habe schon eines, aber im Moment fühlt mein Bauch nur, dass ich seit mindestens fünf Wochen keine Diarrhö habe. Ich habe also ein prima Bauchgefühl, das mir nicht weiterhelfen kann.
Ich habe das nun mit einem Medikament schon ausprobieren dürfen/können. Die Hälfte der Dosis hat dazu geführt, dass ich nach vier Tagen wieder auf die volle Dosis zurückgegangen bin. Der Versuch hat also sehr klug gemacht.
Nun reduziere ich ein anderes Medikament (Cortison). Aber da gibt’s drei Meinungen dazu:
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Ich soll bis Juni warten und dann reduzieren
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Ich soll ab jetzt die Hälfte nehmen und nach zwei Wochen ganz aufhören
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Ich soll die Dosis halbieren und diese so einen Monat lang einnehmen, dann einen Monat nur jeden zweiten Tag und dann ganz weglassen.
Also, Möglichkeit 1 habe ich schon gestrichen.
Jetzt bin ich eine Woche auf halber Dosis und muss überlegen, welche Variante ich nun bevorzuge. Es gibt kein durchschlagendes Argument für die eine oder andere Variante, das ich nun aufführen könnte.
Wie würdest du entscheiden? Hier wären Ideen, Ratschläge oder Intuitionen nun wirklich angebracht.
Dies sind jetzt noch die kleineren Entscheidungen. Wenn das alles ohne Probleme abläuft, dann kommen die schweren Entscheidungen:
Sollte ich Xarelto absetzen? Wegen der erhöhten Blutungsgefahr? Soll ich so eine weitere Thrombose riskieren? Mit den in Mitleidenschaft gezogenen Beckenvenen?
Da wünsche ich mir fast, dass das mit dem Cortison nicht klappt, um dieser Entscheidung aus dem Weg zu gehen.
No risk, no thrombosis!
No risk, but brain hemorrhage!
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